Das Projekt Vigo 430 entsteht im Jahr 2005 auf neuen Wegen und mit dem Ziel und der Illusion der Schöpfung einer Gruppe von Musikern mit Qualität. Deren größter Teil wurde von jener Generation neuer Musiker geformt, die aus den Konservatorien Galiciens hervorgingen. Am Anfang konzentrierte sich die Arbeit auf die Bildung eines Kerns von Streichern, der ab 2010 – und vor allem mit Unterstützung des Gemeinderats von Vigo – der Keim des neuen Symphonieorchesters sein würde.

Das Orchester"Vigo 430"

– OSV430: Symphonieorchester, Hauptachse des Projekts
– OBV430: Barockorchester spezialisiert in der Musik Anfang des 18. Jhdts. und interpretiert
gemäß historischen Kriterien.
– OXV430: Orchester junger Musiker, gedacht als Lehrstätte und mit dem Ziel, ihre Ausbildung
zu ergänzen und zu erweitern.
– EV430:Kammerorchester.

Das Orchester Vigo 430 erhielt den “Martin-Kodax – Preis” für Musik im Jahr 2014. Es verfügt über einen Kanal You Tube, in dem periodisch ihre Konzerte übertragen werden. Gewöhnlich arbeitet dieses Orchester mit großen internationalen Solisten, realisiert außerdem verschiedene Plattenaufnahmen und unterstützt aktiv neue Musikschöpfungen, indem es immer wieder Neuaufführungen präsentiert oder in sein Repertoire Werke zeitgenössischer , galicischer Komponisten aufnimmt. Es arbeitet auch zusammen mit den “Freunden der Oper” in ihren Aufführungen, die sie organisieren.
Seit 2016 hat das Orchester seinen Sitz im Kongreßsaal “Mar de Vigo”.

ZEHN JAHRE MUSIK

Das Orchester Vigo 430 wurde gegründet im Jahr 2005, mit dem Vorsatz ein Streichorchester von großer Qualität in Vigo aufzubauen, um ab 2009 langsam ein symphonisches Repertoire auf den Weg zu bringen. Im Anfang wurde das Orchester bekannt unter dem Namen “Ensemble Vigo 430”, eben wegen seines Interesses an Streichergruppen und seiner niedrigen Anzahl von Blasinstrumenten. Das Programm war auf klassische und barocke Kammermusik ausgerichtet, aber auch auf kurze Streifzüge in die zeitgenössische Musik. Ab 2009 wird auch ein Repertoire für komplettes Orchester eingefügt, das von nun an zum Hauptprogramm gehört, und man erweitert auch die Bäsergruppe.
Zu dieser Zeit ändert das Orchester seinen Namen um in “Orchester Vigo 430”, mit der Begründung, daß es mehr dem Sinn der Realität der neuen Formation entspricht.
Im Jahr 2011 beginnt das Orchester mit seinem ersten festen Zyklus mit dem Programm von 4 Konzerten und der Idee eine Spielzeit aufzubauen.
2012 werden erste Abteilungen geschaffen ,um die Bedürfnisse des Projekts zu unterstützen; so gibt das “Junge Orchester” ein erstes Konzert gedachtfür junge Leute und als Ausbildungsstätte für jene Musiker , die sich in die Hauptgruppe integrieren wollen. Von diesem Zeitpunkt an nennt sich die Hauptgruppe “Symphonisches Orchester”, um sich von dem “Jungen Orchester” zu differenzieren.
ImJahr 2014 wird außerdem eine Spezialabteilung für “Alte Musik”gegründet: das “Barock-Orchester”.
Das Symphonieorchester Vigo 430 bemüht sich um Musik für große Orchester mit 35-70 Musikern. Es hat in seinem Programm Werke von der klassischen Musik bis hin zur zeitgenössischen.
Das Orchester “Xove de Vigo 430” repräsentiert ein Projekt didaktischen Charakters um junge Leute zwischen 14 – 23 Jahren auszubilden.
Und das “Barockorchester Vigo430” schließlich hat sich auf Alte Musik spezialisiert, einzig in Galicien, und konzentriert sich hauptsächlich auf die Zeit des Barock zusammen mi entsprechenden Musikern.
Anerkennung für all die Arbeit in mehr als 10 Jahren erhielt das Projekt 430 durch den “Martin-Kodax-Preis”, der für die Kategorien klassische und zeitgenössische Musik erteilt wird. Seit 2015 hat das Orchester seinen festen Sitz im “Auditorio Mar de Vigo”.

430 HERTZ

STANDARD DES STIMMENS DER INSTRUMENTE
UND EINE ARBEITSPHILOSOPHIE

Der Standard für das Stimmen der Instrumente bildete eine der Hauptkomponenten bei der Entwicklung der Orchestermusik, damit Musiker verschiedener Städte und Nationen zu jeder Zeit und an jedem Ort eine Partitur im gleichen Ton spielen konnten. Der Standard des Stimmens hat in der Geschichte des Orchesters viele Variationen erfahren. Selbst heute -trotz des Internationalen Standards mit 430 Hertz- stimmen immer noch viele Orchester ihre Instrumente auf 433 Hertz. Wir müssen bedenken, daß dieser Standard erst 1955 aufgestellt wurde. Doch seit es tonale Musik gibt sind viele Versuche zur Regelung unternommen worden, und einige haben eine Lücke gefunden in der Geschichte des Orchesters. Das Stimmen auf 430 Hertz ist erstmals nach wissenschaftlichen Studien erfolgt und ist bekannt als “philosophisches oder wissenschaftliches Stimmen”, weil es auf mathematischer Übereinstimmung basiert. Aber dieser Trend wurde trotz seiner theoretischen Grundlage niemals offiziell anerkannt; im 19. Jhdt. allerdings hatte sich der Standard 435 Hertz etabliert als internationaler Ton auf der Ton-Konferenz 1887 in Wien. Trotzdem war der Standard 430Hertz der bekannteste während der klassischen Zeit.
Das Projekt “Vigo 430” hat den Namen dieses philosophischen Stimmens angenommen, nicht um des Interesses wegen , diesen Standard zu benutzen, sondern wegen seiner Werte: Strenge, wissenschaftlicher Charakter, Argumente,Bedeutung verschiedener Vorschläge und das Vorhandensein von Alternativen.